Rodeln

Foto: picture-alliance
Foto: picture-alliance

Früher gab es Holzschlitten, heute rutschen Schneeliebende den Berg auf allem runter, was sitzen erlaubt: Kinderbobs, Autoreifen, Plastikscheiben und -tüten, natürlich alle Arten von Rodeln. Hauptsache es geht ab. Was sich nicht verändert hat, ist ein gewisses Sturzrisiko, weswegen (nicht nur) Kinder einen Kopfschutz brauchen. Ein Skihelm schützt und ist warm, notfalls geht auch ein verstellbarer Fahrradhelm mit einem Kälteschutz darunter. Die Schlittenhügel in den Ortschaften sind meist die altbekannten, hinzugekommen sind einige Sommer- und, speziell in Wintersportorten, Naturrodelbahnen. Auch sie verlangen Vorsicht, versprechen aber längeren Spaß und mehr Komfort ? sie sind oft an Bergbahnen oder spezielle Rodellifte angeschlossen, die den Aufstieg vereinfachen; über den Schwierigkeitsgrad geben die Betreiber Auskunft. Haben Kinder Angst oder beherrschen sie das (durchaus nicht einfache) Lenken noch nicht, brauchen sie elterliche Begleitung. Wobei zu zweit rodeln sowieso besonderen Spaß macht.